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ART.FAIR / BLOOOM 2011 – Ein unvergesslicher Abend auf der Kunstmesse für moderne und aktuelle Kunst in Köln

Gebloggt am 30. Oktober 2011 von Alexis um 08:50 Uhr / 8 Kommentare

Intro

Als Blogger erhielt ich die Möglichkeit, für euch die ART.FAIR und BLOOOM 2011 zu erkunden. Dafür wurde ich zum Medienfrühstück und Pressepreview eingeladen. Klar, der Pressseausweis, den ich dort erhielt, öffnete mir ein paar Türchen bei den Künstlern. Davon werdet ihr in nächster Zeit profitieren, da ich vor habe, einzelne Künstler und ihre Arbeiten in gesonderten Artikeln vorzustellen. Im Mittelpunkt dieses Artikels stehen die ART.FAIR und die BLOOOM 2011 als solches, die ich euch im Folgenden vorstellen werde.

Beginn der Eröffnung

Die ART.FAIR und die BLOOOM 2011 öffneten am vergangenen Freitag im kölner Staatenhaus mit einem üppigen Rahmenprogramm zum neunten Mal ihre Türen. Die ART.FAIR ist eine Messe für aktuelle und moderne Kunst, die BLOOOM hingegen eine der ART.FAIR angeschlossene interdisziplinäre Messe für Kunstschaffene aus der Kreativwirtschaft, die nun auch offizielle Botschafterin des Jahres 2011 für das Land der Ideen wurde. Damit repräsentiert die BLOOOM das Innovationspotenzial Deutschlands, als ausgewählter Standort. Yasha Young, die Direktorin der BLOOOM, bekam dafür am Freitag Abend feierlich den Preis des Wettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“ von Nicolas von Loeper (Deutsche Bank Köln) überreicht.

Der Mann, der hier Yasha Young küssen durfte, ist Walter Gehlen, der Geschäftsführer der ART.FAIR.

Die Verleihung der BLOOOM-Awards

Nicht nur Yasha Young durfte sich an diesem Abend freuen, sondern auch die Gewinner des BLOOOM-Awards wurden verkündet und erhielten ihre Preise. Die Werke der Gewinner möchte ich im Folgenden kurz vorstellen.

1. Platz: Lukas Franciszkiewicz mit „beta“

Den ersten Platz machte Lukas Franciszkiewicz mit seinem Werk „beta“, welches die aktuelle Gesellschaft reflektiert und Potenziale von Technologien hinterfragt. Es nimmt den technischen Fortschritt kritisch unter die Lupe, kommentiert Catharina Cramer die Entscheidung.

2. Platz: Katrin Rodegast mit „Soft-Cover“

(Foto: Jack Kulcke / katrinrodegast.de)

Den zweiten Platz erhielt Katrin Rodegast für ihr Werk „Soft-Cover“. Ihr Werk verknüpft die moderne Computertechnologie mit traditioneller Quiltkunst. Daraus entstand ein Wandteppich, der 270 Illustrationen zeigt, welche den Inhalt einer alltäglichen Nachrichtensendung wiederspiegelt. Die Topics: Konsum, Gesellschaft, Geschlechterrollen, Umwelt, Krieg, Politik, Leben und Tod, finden sich auf dem Wandteppich wieder.

3. Platz: Benedikt Braun mit „Jackpot“

Den dritten Platz erhielt Benedikt Braun mit seiner Installation „Jackpot“. Mit Jackpot setzt sich Braun mit der Finanzkrise und deren Auswirkungen (sozialer Abstieg, virtuellen Finanzströmen und Pfandsammeln) auseinander. Zwei Förderbänder bewegen ca. 50.000 Eurocent-Münzen in einem ewigen Kreislauf. Durch den Abrieb der Münzstücke, kann der Betrachter das Geld förmlich riechen.

Besuch der Messe und Fazit

Auf der Messe selbst verläuft man sich nicht, das war für mich ein wichtiges Kriterium, denn das Ausstellungsareal ist riesig. Die Räumlichkeiten sind so aufgeteilt, dass man mühelos die vielen Werke besichtigen kann. Den Messeplan musste ich daher nicht zur Orientierung aus meiner Tasche kramen. Mich haben dort mehr Werke erwartet, als ich ursprünglich vermutete, was natürlich sehr positiv ist. Für den Eintrittspreis bekommt der Besucher jede Menge geboten. Einzig und allein die Preise für Getränke und Speisen, sind für den Schüler und Studenten nicht so optimal. Geht also vor euren Besuch etwas essen, denn die Besichtigung macht hungrig. Die ART.FAIR als auch die BLOOOM, sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Keine andere Kunstmesse hat mich bisher so intensiv unterhalten, wie die ART.FAIR. Ich hatte ja bereits direkt von der Messe aus getwittert, dass jeder der die ART.FAIR nicht besucht, einiges verpassen wird. So ist es auch. Diese Vielfalt von moderner Kunst, konzentriert auf einem Punkt, ist meiner Ansicht nach einzigartig. Am Abend bekam ich durch meinen Kollegen von Angeal.net Verstärkung, und so durchstreiften wir dann zu zweit die, inzwischen gut gefüllten, Ausstellungshallen. Das Rahmenprogramm und die vielen Live-Music Acts rundeten das Gesamtbild sehr gut ab. Den Besuch auf der ART.FAIR kann man am besten mit dem Wort “Entdeckungsreise” beschreiben. Teilweise haben wir auf dem Rückweg in einen anderen Korridor noch Werke entdeckt, die auf dem ersten Blick nicht auffielen, aber dennoch ziemlich interessant waren. Auf der Messe findet ihr auch einige multimediale, sowie audiovisuelle Installationen, auf die ihr allein durch eure Anwesenheit Einfluss nehmen könnt.
Besonders gefielen mir die Infrarotaufnahmen von Dean Bennici, die prunkvollen Werke von John Breed, die Pixelbild-Werke von Alex Guofeng Cao, das Deutschlandfahnen-Projekt von Robert Eysoldt, die Skulpturen von Michilhiro Matsuoka, die Langzeitfotografien von Michael Wesely, die Faltkunstwerke von Simon Schubert, die Lightpainting-Fotografien und Animations-Arbeiten von Lichtfaktor und die farbenfrohen Acryl-Tüten von Thitz. Noch einige andere Arbeiten haben mir sehr gut gefallen. An dieser Stelle kann ich aber nicht alle nennen. Auf einem Besuch der ART.FAIR, die noch bis zum 01.11.2011 geht, findet ihr bestimmt eure eigenen Lieblinge. Lasst euch überraschen, was dort noch zu entdecken ist.

Letztendlich bedanke ich mich bei Sebastian und seinen Kollegen von der ART.FAIR, für dieses einzigartige Event. Leider schaffte ich es nicht mehr in die VIP-Lounge, weil ich ziemlich kaputt war und zu Hause gleich in’s Bett fiel. Man merkt erst hinterher, wieviel man eigentlich gelaufen ist. Immer wieder gerne!

Fotos und Eindrücke

Um einen kleinen Einblick zu erhalten, was euch auf der ART.FAIR erwartet, habe ich Fotos für euch gemacht und ein paar davon kommentiert. Am liebsten würde ich euch die gesamte Ausstellungen hier rein stellen, aber meine Fotos sind nichts im Vergleich zu dem, was passiert, wenn ihr live vor den Werken steht. Außerdem lassen sich manche Werke gar nicht durch ein Foto zeigen, da sie sich bewegen oder man das Kunstwerk bedienen muss, um daran teilhaben zu können. Das ist auch ein wichtiger Aspekt der Messe. Dort wird eine Brücke zwischen Design und freier Kunst geschlagen. Freie Kunst und Design sind verschiedene Dinge, die jedoch nicht unbedingt getrennt voneinander betrachtet werden müssen. Mein Notizblock ist prall gefüllt mit Künstlernamen und Kontaktadressen. Der Presseausweis öffnete mir dahingehend ein paar wertvolle Türen, um auch in Zukunft interessantes aus der Welt der modernen Kunst zu bloggen. Freut euch auf ein paar besonders interessante Artikel in den kommenden Tagen.

Hier hat der Künstler Fotografien aus vielen einzelnen Bildern zusammen gesetzt. Der Clou sind die verwendeten Pixelbilder im Gegensatz zu der Person, die auf dem Gesamtbild zu erkennen ist.

Eine Wand aus lauter Gehäuselüftern. Abwechselnd und wellenartig drehten sich die Ventilatoren.

Eine interessante Installation, an der man selbst Hand anlegen durfte. Durch Eingabe der Daten erschienen immer mehr neue Fragen. Was passiert, wenn ihr alle Fragen beantwortet habt, seht ihr, wenn ihr die Messe besucht und es selbst ausprobiert.

Die wohl schönsten und teuersten Skateboard-Decks der Welt.

Angeal und ich haben festgestellt, dass es theoretisch möglich sein müsste, mit diesem Fahrrad zu fahren. 

3D-Kunst vom Feinsten. Man muss einfach davor stehen, um diese Bildtiefe wahrnehmen zu können.

Dieses Werk ist ein klassisches Beispiel dafür, dass ich euch mit Fotos eben nicht alles zeigen kann. Das Bild leuchtet abwechselnd in vielen verschiedenen Farbtönen, angestrahlt von LED-Scheinwerfern. 

Links sieht man ein Bild, zusammengesetzt aus lauter Desktop-Screenshots.

Hier seht ihr das Kunstwerk “Goodbye Paradise” von John Breed. Ich bin ein ganz großer Fan von John Breed und bin fast in Ohnmacht gefallen, als er nach diesem Foto neben mir stand und mich ansprach: “Hey, I’m John Breed, the creator of this. Do you like it?”. Einfach awesome, dass ich ihn mal live gesehen und sogar gesprochen habe. Wir plauderten sogar eine Weile, aber geschenkt hat er mir “Goodbye Paradise” trotzdem nicht ;) Für dieses Werk muss man 158.000 € zahlen. Ich würde es mir in’s Wohnzimmer stellen, denn es ist eines seiner besten Werke. Außerdem erinnert es mich an Mario von mhmhmh.de, der ähnlich skurrile Kunstwerke bloggt.

Joko moderierte nicht nur die Verleihung des BLOOOM-Awards, sondern sah sich auch selbst die Ausstellung an. Natürlich mit den obligatorischen “Foto-Stopps”.

Einige Live-Acts sorgten für die Unterhaltung zwischendurch.

Ein richtiges Gruselkabinett befindet sich auf der ART.FAIR. Die Kunst aus ausgestopften Tieren und Kunst mit Tier-Skeletten fand besonders Angeal.net ziemlich interessant. Ich beobachtete derweil die hübsche Künstlerin von Nebenan ;)

Die Mädels und Jungs von Lichtfaktor und Farbraum (Skulptur im Bild) aus Köln erregten meine Aufmerksamkeit durch ihre Lightpainting Fotografien und Projektionen, sowie Animationen. Ich habe auch kurz mit einem der Entwickler gesprochen. Wirklich beeindruckend, was die in Sachen Lightpainting und Animation drauf haben.

Hier bekocht der Künstler in seiner Installation den “Betrachter”. Der Mann, der sich dort bekochen lässt, konnte mit dem Künstler, während er vom selbigen bekocht wurde, sprechen. Eine sehr interessante Idee. Klar, ich hätte gerne dort an seiner Stelle gesessen, denn ich hatte Hunger. Oaarrr, Gambas lagen auf seinem Teller :P

Die Finanzkrise und viele weitere politische Themen wurden von einigen Künstlern in ihren Werken aufgegriffen.

Duckfaces, wer kennt sie nicht? Die sozialen Netzwerke und deren Eigenarten wurden gerne von den Künstlern aufgegriffen.

In diesem Vogelhäuschen lief ein 2 Sekunden-Loop eines Pornos. Eine geniale Idee. Nur der Preis hielt mich davon ab, es sofort mit nach Hause zu nehmen. Witzig war auch, die Leute dabei zu beobachten, wie sie zum ersten mal durch das Loch sahen. Während ich dieses Foto machte, krachte direkt neben mir ein ca. 22.000 € teures Kunstwerk von der Wand und wurde zerstört. Fremdeinwirkung gab es nicht. Vermutlich gab die Wandhalterung nach.

Die Künstlerin SEO erreichte durch das Auftragen von Reißpapier-Fetzen eine räumliche Tiefe in ihren Gemälden. Das war beeindruckend zu betrachten. Wenn ihr dort seid, dann verliebt euch ruhig ein bisschen in die Junge Dame von der Spiegelberger-Stiftung. Ich habe mich sehr gut mit ihr über Kunst unterhalten können.

via ART.FAIR 

Ich habe mir mal Brautkleider angesehen – Mein Traumkleid ist…

Gebloggt am 08. August 2011 von Alexis um 23:33 Uhr / 7 Kommentare

Die Frau Anna FrOst von fashionpuppe.com schickte mir heute einen Link mit Brautkleidern, mit denen man nichts falsch machen kann. Nun durchstöberte ich die Kollektionen von Vera Wang, einer New Yorker Fashion-Designerin. Ihre Brautkleider sind wirklich der Wahnsinn. Mit nem Duplo in der Hand, schmatzend vor dem Bildschirm Brautkleider ansehen. Ich. Vermutlich muss ich alle meine Etablissements und Autos verkaufen, auch die in Übersee, um mir eines dieser Kleider leisten zu können. Ich finde, das ist es aber auch wert. Geheiratet wird bestenfalls nur ein Mal und dann soll es auch hübsch werden.

Die ganzen Brautkleider könnt ihr im Portfolio von VERA WANG ansehen.

Natürlich habe ich mich auch für das Kleid entschieden, was meine Zukünftige tragen soll. Das ist ja nicht nur Frauensache. Da ich mit Marco feststellen musste, dass ich nicht Green Lantern bin, darf meine Braut auch nicht in grün heiraten. Das Gewinnerkleid ist das große Bild im Hochformat. Traumhaftes Design. Schlicht und elegant. Genau wie ich das mag. Das Flitterwochenauto steht auch schon fest. Ein weißer Aston Martin Vantage. Die obligatorischen Dosen werden auch hinterher gezogen.

Fotos via Vera Wang

Fuck yeah, naked word-fashion by ALT – Magazine

Gebloggt am 13. Juli 2011 von Alexis um 23:00 Uhr / 1 Kommentar

Das Frauen- und Modemagazin ALT macht Werbung mit dem Slogan “Stories that stay with you”. Passend dazu zeigen Sie Models, die zweifelsohne schon einen Milf-Grad haben, in transparenten Kleidern auf denen Wörter aufgedruckt sind. Kurz: Die Frau ist so gut wie nackt. Mir gefällt das, weil es zum Slogan passt, nicht weil man mehr nackte Haut sieht. Boobs wurden ohnehin entschärft und naja, sind auch nicht gerade meine Traumfrauen.

via adsoftheworld

Die neuen AXE Werbespots – Männer haben es auch nicht einfach

Gebloggt am 08. Juli 2011 von Alexis um 17:59 Uhr / 11 Kommentare

Die neuen Werbespots von AXE gefallen mir, denn sie greifen eine Problematik auf, die bisher immer totgeschwiegen wurde. Männer ölen, wenn heiße Frauen in ihrem Blickfeld sind. Das Mädel vor der Waschmaschine wäre eine die bei mir problemlos einen Schweißerguss auslösen würde. Dank des neuen Deos von AXE, dem AXE Dry full control, bleibt Mann dicht, bis er dann undicht werden darf. Ihr wisst was ich meine. Geniale Werbespots, die auch schon einen Löwen in Cannes abgesahnt haben.

Hier die Werbespots und im Anschluss daran verlose ich unter den Kommentatoren zu diesem Artikel jeweils eine von 10 Dosen vom neuen AXE Dry full control. Die ersten 10 Kommentatoren gewinnen, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Spaß mit den Spots und ein schönes Wochenende allen.

Aus Gründen der Server-Performance kann ich nicht alle Spots einbinden. Klickt auf die nachfolgenden Links, um die anderen Spots zu sehen.

2. Im Kino

3. Beim Bowling

4. Im Schlaf

5. Bei Mama Zuhause

Image via ChinoLemus edited by blickwerfer.de

Breackdancing für American Apparel – Ich dachte die wären pleite

Gebloggt am 02. Juli 2011 von Alexis um 01:20 Uhr / Noch kein Kommentar

Fashion-Fotograf Tony Kelly drehte in einem neuen Video-Projekt für American Apparel diesen Werbespot. Drehort war ein Dach in downtown LA (Los Angeles). Die beiden weltbesten Breakdancer in ihrem Alter sind Jalen Testerman and Lil Demon. Wobei der Eine in dem Video gar nicht tanzt. Naja, also American Apparel finde ich nicht, gut. Der Spot ist top, aber der wurde ja auch von Leuten gemacht, die Ahnung von Werbung und Image haben.