Der YouTube User Gorgiofährt mit seinen Freunden in den Drive-In von Sonic und bestellt via Song. Bewaffnet mit Gitarre und guter Laune singt er der Bestellfrau seine Bestellung vor. Ziemlich gut gemacht. Gorgio hatte nur die Bestellliste vor sich liegen, alles andere ist improvisiert.
Ich finde es gut. Ist zwar nicht meine Musik aber das Video und die eigenartige Aussprache der Wörter haben schon was. Hat ein bisschen was von MondayMorning in unserer Kanzlei. Da geht das auch so ab, bis jemand sich erbarmt den Kaffee-Automaten in Gang zu setzen.
Zu “Die Antwoord” kann ich nicht viel sagen. Sie waren Vorband von Linkin Park. Das bedeutet an sich schonmal nur gutes, weil Linkin Park immer gute Vorbands hat.
Friction, der Chef vom Label Shogun Audio releast am 27.02.2012 seine neue Single “Led Astray”, die ihr hier hören könnt. Wahnsinnig gutes Ding, um sich bei dieser Kälte die Gehörgänge zu enteisen. Und wehe es behauptet nochmal jemand das hier sei Dubstep. Dubstep geht sowas von anders, ey.
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Gebloggt am 24. Januar 2012 von Alexis um 18:42 Uhr / 2 Kommentare
Open Hearts ist ein Film, der nicht leicht ist. Ich zähle ihn zu den schwierigen Filmen, obwohl jeder problemlos nachvollziehen kann, um was es da geht.
Stellt euch vor, ihr habt euch gerade verlobt und euer Partner wird am nächsten Tag vor euren Augen von einem Auto angefahren. Er bricht sich dabei das Genick und ist dann für immer vom Hals abwärts gelähmt. Wie ein Mensch sich verhält, der plötzlich so gelähmt ist und welche Auswirkungen eine solche krasse Veränderung auf die Beziehung haben kann, seht ihr im Film. Es gibt eine sonderbare Liebesgeschichte im Film, die eigentlich alles nur noch schlimmer macht. Da der Film ein sogenannter DOGMA-Film ist, bei dem absichtlich auf Schminke und perfekte Set-Ausleuchtung verzichtet wird, kommt alles sehr Lebensnah beim Zuschauer an. Das heißt aber auch, dass euch vieles umso härter treffen wird.
Der Film ist, wie schon erwähnt, keine leichte Kost. Nicht nur zwei Leben werden in diesem Film ruiniert. Ich weiß nicht ob es als Gesellschaftskritik gewertet werden kann oder soll. Mich erschreckten teilweise bestimmte Verhaltensweisen der Protagonisten. Der Film zerreißt euch innerlich ein bisschen. Ihr sucht einen schuldigen, findet aber keinen. Die ganze Grausamkeit des Filmes beruht nur auf einer natürlichen Sache, unserer Menschlichkeit. Im Ergebnis ist der Mensch auch nur ein Mensch.
Ich weiß nicht, wem ich diesen Film empfehlen kann. Auf keinen Fall allen. Ihn versteht jeder, aber nicht jeder kann mit dieser härte des Lebens umgehen. Alle Mädels denen ich vorab diesen Film empfohlen habe, sagten sie hätten Taschentücher gebraucht. Ich brauchte keine, aber der Film beschäftigt mich heute noch. Es ist fast 10 Jahre her und immer noch ein Film der den Zeitgeist punktgenau trifft.
Den Titelsong kann ich empfehlen, der gefällt mir selbst sehr gut. Ihr findet ihn auf YouTube: KlickKlack
Gebloggt am 23. Januar 2012 von Alexis um 02:12 Uhr / 1 Kommentar
Gestern sah ich den Film “EVIL – Faustrecht”, ein skandinavisches Drama, welches in den 50er Jahren spielt. Es war bisher der beste Film den ich je gesehen habe. Vielen Dank an Maik vonlangweiledich.net für diesen grandiosen Film-Tipp! Ich fragte gestern auf Twitter nach einem guten Film, den ich nach Meinung meiner Follower noch nicht gesehen habe. Es kamen viele Vorschläge, so entschied ich mich letztendlich für diesen Film.
Der Film handelt in Schweden und es geht darin um den 16-jährigen Eric dessen leiblicher Vater tot ist. Sein Stiefvater schlägt ihn bei jeder Gelegenheit, wenn diesem etwas nicht an ihm passt. Das Ganze hatte System. Immer nach dem Essen. Als Eric in der Schule die häusliche Gewalt auf andere übertrug, flog er von der Schule. Seine Mutter sorgte von ihrem letzten Ersparten dafür, dass er auf ein Elite-Internat kommt. Dies sollte auch seine letzte Chance bedeuten, an einen guten Schulabschluss zu kommen. Jedoch war es auf dem Internat kaum anders. Dort herrschte das Recht des stärkeren. Der Rat der ältesten Schüler, die für Ordnung auf diesem Internat sorgten, machten ihm zu schaffen. Er befand sich in einem ständigen Interessenskonflikt zwischen Schulverweis, Loyalität und Gerechtigkeit. Für die Mädels gibt es auch eine kleine Liebesgeschichte. Ich habe mich auch ein bisschen in dieses Mädel verliebt. Außerdem gibt es in dem Film eine tolle Freundschaft, die ihr gesehen haben müsst.
Der Schluss ist wohl das Beste am ganzen Film. Ich saß vor dem Bildschirm und die geballte Wut, die sich über den ganzen Film hin in mir anstaute, hat Eric innerhalb von 30 Sekunden fallen gelassen. Ein vor allem sehr mitreißender, tiefgründiger Film. Man fiebert wirklich mit und taucht voll in diesen Film ein. Ihr wisst, dass ich sowas nicht gut beschreiben kann. Dieser Film ist einfach der Wahnsinn und hat weit sehr sehr weit meine Erwartungen an einen guten Sonntagabend-Film übertroffen. Ich kann nur jedem diesen Film empfehlen. Für Kinder ist er allerdings nichts.
Habe mir nach dem Film noch drei Mal den Schluss angesehen und ich könnt schon wieder!
Gebloggt am 06. Januar 2012 von Alexis um 01:37 Uhr / 1 Kommentar
Der Film zeigt, wie in manchen Ländern das Fleisch, aus unseren Kühlregalen, produziert wird und gleicht dabei einem Horrorfilm. In Deutschland und weiten Teilen Europas ist dieser Umgang mit Tieren verboten. Jedoch kann man in Deutschland das Fleisch aus solchen Tierhaltungen, wie im Film gezeigt, auch kaufen. Die Frage die hier aufgeworfen wird ist, ob man nach den Bildern besser Vegetarier werden sollte.
Meine Essgewohnheiten haben sich nach diesem Film nicht geändert. Vegetarier zu werden ändert nichts. Durch das Veröffentlichen solcher Videos kann man aber eine Aufmerksamkeit erreichen, die es ermöglicht, dass Misstände von Seiten der Politik und folglich von Seiten des Gesetzgebers eingedämmt werden können. Jeder muss selbst wissen, warum er für sich persönlich entscheidet Vegetarier zu werden. Es gibt auch nach diesem Film hier keinen einzigen triftigen Grund, warum es besser sein soll, Vegetarier zu sein. Wenn ich nun sage, dass ich gerne Fleisch esse, dann hat das überhaupt nichts damit zu tun, dass ich es fördere, was hier im Video gezeigt wird. Das Fleisch was ich esse, kommt nicht aus solchen Tierhaltungen, da bin ich mir sehr sicher. Meinen Geschmack unterdrücke ich nicht für etwas, was ich im Leben niemals ändern könnte. Eine tiergerechte Fleischproduktion ist immer möglich und wird in vielen Betrieben auch durchgeführt. Solange es solche Möglichkeiten und Betriebe gibt, sehe ich keinen einzigen Grund darin, aus Protest oder Ekel auf Fleisch zu verzichten.
Außerdem ist Fleisch, entgegen weit verbreiteter Gerüchte, gut für den Menschen. Halt alles nur in Maßen. Dass man als Vegetarier länger lebt, stimmt überhaupt nicht. Gar kein Fleisch oder keinen Fleischersatz zu essen, ist sogar ungesund. Meine Großmutter wurde weit über 80 Jahre alt. Mein Opa geht auf die 90 zu und ihm geht es wirklich wieder sehr gut. Meine Großeltern haben ihr ganzes Leben lang jeden Tag Fleisch gegessen. Auch im Freundeskreis meiner Großeltern gibt es keinen Vegetarier und dort sind viele über 80 Jahre alt. Bei einer gesunden Ernährung kommt es darauf an, sich ausgewogen zu ernähren. Wer nur Grünzeugs ist, der lebt sicher nicht lange.
Die Kleine kommt aus Sydney und ich finde sie ziemlich ziemlich sehr süß. Erstaunlich, wie sie das mit den Augenbrauen koordinieren kann. Dieses Mädel wird den Männern vermutlich mal ganz schön den Kopf verdrehen, wenn sie das nicht jetzt schon sehr gut macht.
Gebloggt am 28. Dezember 2011 von Alexis um 07:34 Uhr / 6 Kommentare
Heutzutage braucht man schon ein gutes Kamera-Team, um die eigene Hochzeit in gebührender Qualität festzuhalten. Ich finde den Schnitt und das Spiel mit dem Boket ziemlich gelungen. Die Braut hat ein sehr hübsches Kleid an. Steht ihr ziemlich gut. Der Anzug des Mannes wäre nicht mein Fall, weil Schwarz eher mein Ding ist. Er hat den Anzug bestimmt farblich passend zu den Chucks gekauft, die er stilecht zur Hochzeit trug. Coole Aktion.
Erwähnen sollte ich, dass extra für diese Hochzeit der Song “Making The Movies Jealous” von Kristen McNamara geschrieben und gesungen wurde. Matt und Ginny (das Brautpaar) sind als Co-Writer des Songs gelistet. Hier gibt es den sehr gelungenen Song: mcnamaramusic.
Was mich dann ein wenig geschockt hat, waren die Reden des Brautpaares. Deren Inhalt war tadellos, aber die Tatsache, dass überhaupt jeder so einen Vortrag halten muss, war mir vorher gar nicht bewusst. Mann ist ja gezwungen eine Rede zu halten, wenn Frau schon damit angefangen hat.
Ich bin mir sicher, dass Frau so eine Rede aus dem Stegreif vorträgt. Mann kommt an dieser Stelle der Hochzeit nur mit einer guten Vorbereitung heil aus der Nummer heraus. Vielleicht vorher einfach mal ein paar Notizen zu Papier bringen: Name der Braut, wo hat man sie kennen gelernt usw.
Anyway, das war eine Traumhochzeit. Klassischer Grundstil, aber trotzdem locker und individuell persönlich. My best wishes to Matt & Ginny!
Gebloggt am 28. Dezember 2011 von Alexis um 03:35 Uhr / 2 Kommentare
Schaut euch dieses Mädel mal an. Sie macht irgendwas auf YouTube. Noch bin ich nicht dahinter gekommen, was sie damit erreichen will. Es sieht danach aus, als wenn das irgendwie etwas geschäftliches ist. Will sie da eine Referenz aufbauen oder zum Hype werden? Freunde des Neologismus sind bei ihr jedenfalls in besten Händen.
Auf dem NUART-Festival in Norwegen zeigten uns David Choe & DVS1 wie krass Graffitis noch sein können. Mit Schwarzlicht beleuchtet wird das Auge Zeuge einer beeindruckenden Farbmetamorphose. Schon ohne Schwarzlicht im Making-Of, sind diese Kunstwerke sehenswert.
In 2012 werde ich mal sehen, dass ich irgendwie auf das NUART-Festival komme. Das NUART ist ein international bekanntes Festival für Street-Art und sonstige urbane Kunst. Vielleicht schicken mir die Sponsoren zwei Tickets für mich und mein Bunny zu. Dann berichten wir auch ausführlich darüber. Wir würden uns sehr freuen.
MariaMa: Ich stelle mir 1000 Leser auf einer großen Wiese vor. Einfach nur toll. Ich bin so unglaublich stolz auf dich! ;)
Marc: Wow, das ging ja schnell mit den Antworten auf meine Fragen.
Vielen Dank für Deine Antworten!
Maik: Wow, "der beste Film, den ich je gesehen habe"? Das ist natürlich ein Brett. Freu mich, dass du der Empfehlung nachgegangen bist und er gefallen hat!
Lea: Wir haben uns heute Abend deinen Filmtipp angesehen. Du hast einen außergewöhnlichen Sinn für tiefgreifende Filme. Open Hearts ist wirklich etwas...
Andrea: Ich hab geheult wie ein Schlosshund als der ältere Sohn an seinem Geburtstag so traurig war. Das ist nicht nur ein trauriger Film. Das ist ein Meisterwerk. Ich kaufe mir den fürs Regal. Danke vielmals für den Tipp.
Frosti: Ihr seid schneller gewesen mit euren Kommentaren als ich, haben uns also überschnitten, sonst hätte ich das letzte nicht mehr geschrieben. So...
Frosti: @Simon:
Tatsächlich hatte ich den Autor dieses Blogs fälschlich mit dem Betreiber gleichgesetzt. Dennoch kann ich Simon von Alex unterscheiden und...
Alexis: Ich habe den Titel mal abgeändert. Vielleicht wird dann deutlicher was gemeint ist.