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Warum Christian Wulff der peinlichste Bundespräsident in der Geschichte der Bundesrepublik war

Gebloggt am 18. Februar 2012 von Alexis um 01:40 Uhr / 2 Kommentare

Erstmal begrüße ich natürlich, dass Wulff sich nun dazu entschieden hat, freiwillig aus dem Amt zu treten. Das war längst überfällig, nun tat er es doch selbst. Einen Bundespräsidenten über das BVerfG loszuwerden dauert vermutlich Monate. Das kann man nur vermuten, weil es einen solchen Fall in der Geschichte der BRD noch nie gab und hoffentlich nie geben wird. Ein Bundespräsident sollte stets wissen, wann er zurücktreten muss.

Die Rücktrittsrede war das Peinlichste was unsere Bundesrepublik jemals öffentlich von sich gegeben hat. Damit meine ich besonders die Rede von Wulff, aber auch die von Frau Merkel. Wulff zeigte sich weiterhin uneinsichtig und stur. Ich glaube nicht mehr, dass er kein Unrechtsbewusstsein hat. Er weiß genau was er da tat. In dem gesamten Skandal um ihn, verhielt er sich wie ein Strafverteidiger. Das darf ein Bundespräsident moralisch nicht tun! Es ist was anderes, wenn ich jemanden verteidige und dabei Beweise unterdrücke oder bestimmte Sachverhalte relativiere oder verschweige, als wenn das ein Bundespräsident macht. Das Amt des Bundespräsidenten ist das höchste Amt in Deutschland und einem Bundespräsidenten kommt die höchste Ehre und der höchste Respekt zu. Immer! Wenn sich die Ehre und der Respekt allerdings an jemanden richtet, der es gar nicht verdient hat, müssen Konsequenzen gezogen werden.

Es ist überhaupt gar nicht erheblich, ob Wulff nun billig in diesem Hotel auf Sylt nächtigen durfte oder nicht. Es ist auch nicht besonders schlimm, dass er hier und da mal eine kleine Vergünstigung bekommen hat. Das passiert eben und das passierte in der Geschichte der BRD nicht zum ersten Mal. Man gedenke da an Herrn Strauß. Einzig und allein ausschlaggebend dafür, dass Christian Wulff versagt hat, ist sein Umgang mit den Vorwürfen. Er hat verschleiert, verschwiegen und vermutlich auch noch mehrmals gelogen. Wenn er sagt, er habe sich immer rechtmäßig verhalten, dann ist es ein Armutszeugnis, dass man ihm als Bundespräsidenten das nicht glaubt. Das fehlende Vertrauen hat ihn letztendlich zum Sturz gebracht. Wer denkt, dass es doch noch zu keinem strafrechtlichen Urteil kam und deshalb nichts bewiesen ist, denkt völlig falsch. Da muss nichts mehr bewiesen werden. Wulff hat alleine durch seinen Umgang mit den Vorwürfen gezeigt, dass er für dieses Amt nicht qualifiziert ist und dass das Volk ihm kein Vertrauen gibt. Als Jurist sollte er wissen, dass Rechtmäßigkeit nicht alles im Leben ist. Vertrauen und Charme ist weitaus wirkungsvoller als es ein herumgedrehter und quer ausgelegter Sachverhalt je sein könnte.
Besonders übel fand ich es, dass Frau Bettina Wulff so oft in den Medien erschien. Okay, sie ist die Frau vom Bundespräsidenten, aber mir kam das oft wie eine kleine Modenschau vor, was sie da vor den Kameras betrieb. Ich finde ihren modischen Geschmack wirklich grausam. Vielleicht ist mir das deshalb so negativ aufgefallen.

Aus Politik mache ich mir ja nicht besonders viel. Ich gehe zwar wählen und äußere mich auch zu bestimmten politischen Themen, aber dennoch bleibt die Politik ein Gebiet, die mir mehr Nerven kostet als alles andere. Daher halte ich mich da oft zurück. Der Bundespräsident bzw. das Amt des Bundespräsidenten ist mir jedoch sehr wichtig. Er hat politisch nur indirekt eine Funktion. Seine Hauptaufgabe ist es unser gesamtes Land zu repräsentieren und zu einen. Das finde ich, ist eine sehr wichtige und keinesfalls leichte Aufgabe.

Ich hoffe wir haben nie wieder so einen “Schnäppchenjäger”  als Bundespräsidenten, der das Amt des Bundespräsidenten derart beschädigt und mit 0 Einsicht aus dem Amt tritt. Ich hoffe auch, dass Wulff keinen Ehrensold erhält. Den hat er sich wirklich überhaupt nicht verdient. Ein würdevoller Rücktritt hätte den Verzicht auf den Ehrensold beinhaltet. Aber ehrlich, wer hat das von Wulff erwartet? Ich nachher nicht mehr und so war es auch.

Der seltsame Fall des Ansgar Heveling und das böse Internet

Gebloggt am 30. Januar 2012 von Alexis um 19:56 Uhr / Noch kein Kommentar

Ansgar Heveling ist CDU-Bundestagsabgeordneter und ein Gegner der Gegner von SOPA und PIPA. Im Internet wurde er bekannt als er die Gegner von Internetzensur als “digitale Maoisten” bezeichnete und durch Sprüche wie: “Liebe ‘Netzgemeinde’: Ihr werdet den Kampf verlieren” sowie “Und das ist nicht die Offenbarung eines einsamen Apokalyptikers, es ist die Perspektive eines geschichtsbewussten Politikers“. Herr Heveling scheint keine demokratischen und christlichen Werte zu vertreten, wenn er Gegenmeinungen als Kampfansage auffasst. Wo kämen wir hin, wenn jeder festlegen könnte, ab wann Mehrheitsverhältnisse herrschen und ab wann sich eine “Gruppierung” in einer Minderheit befindet.

Ansgar Heveling äußert weiter: “Auf Mehrheitsverhältnisse haben Revolutionen indessen nie wirklich Rücksicht genommen.” Stimmt, so wie in Libyen, Ägypten, Kuba usw. Das waren, aus den bisherigen Lehren von Heveling zu folgern, alles Situationen in denen die Demokratie keinen Platz mehr fand. Herr Heveling, falls Sie es vergessen haben sollten: Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Es gibt ein Demonstrationsrecht und dem übergestellt ein Recht auf freie Meinungsäußerung. Dies beinhaltet auch Protestaktionen im Internet. Wer spricht gleich von Revolution, wenn politisch engagierte Bürger im Internet aktiv werden und ihrer Meinung einen kraftvollen Ausdruck verleihen? Sie! Zu behaupten, dass Revolutionen nie wirklich Rücksicht auf Mehrheitsverhältnisse genommen haben, ist eine Behauptung, die ein geschichtsbewusster Politiker, so wie sie sich bezeichnen wollen, so nicht stehen lassen sollte. Eine Revolution, wie wir sie aus Libyen, Ägypten, Kuba usw. kennen, hat seinen Grund. Wollen Sie es etwa bestreiten, dass Revolutionäre sich charakteristisch von Vertretern der vermeintlichen mehrheitlichen Meinung davon unterschieden, dass sie eine staatliche Verfolgung wegen ihrer Sehnsucht nach Demokratie oder Freiheit nicht fürchteten und auch dafür gestorben wären? Was hat uns denn die französische Revolution gebracht? Das war natürlich alles Minderheitenquatsch und dessen Grundidee ist bis heute nicht zu mindestens einem bestimmten Abgeordneten durchgedrungen.

Herr Heveling, Sie haben unsere Geschichte und die anderer Länder scheinbar nicht verstanden. Das sagt Ihnen hier nicht nur ein Jurist, sondern auch jemand, der mal die 8. Klasse besucht hat und in Geschichte mehr vor der Türe verbracht hat, als im Klassenraum. Trotzdem habe ich genug mitbekommen, um Ihre vagen Behauptungen über Revolution und deren Aktivisten durchkreuzen zu können. Ich finde es beschämend, wie Sie sich in der Öffentlichkeit als Vertreter des Volkes geben und vor Allem, wie Sie mit Meinungen von vermeintlichen Minderheiten umgehen. Wissen Sie was? Packen Sie Ihre Koffer, verlassen Sie den Bundestag, und nehmen Sie bitte den Herrn aus dem Schloss Bellevue gleich mit.

Aufgrund der Äußerungen des Herrn Heveling wurde auch seine Website unter Beschuss genommen, die nunmehr offline zu sein scheint. Herr Heveling legte doch tatsächlich als Zugangsdaten für seine Website Benutzername: “heveling” Passwort: “ansgar” an. Jedes Kind weiß heutzutage, dass solche Zugangsdaten keinen Schutz bieten. Das zum Thema “Heveling und die Fachkompetenz im Bereich Datenschutz und Internet”. Sind es nicht immer wieder die Leute, die von allem keinen Schimmer haben und sich trotzdem am lautesten äußern?

Die CDU sorgt mal wieder bestens dafür, dass die Wähler ihr Kreuz bei der nächsten Wahl an der richtigen Stelle machen.

1.000 Leute liken Blickwerfer.de – Danke für eure Massigkeit!!1

Gebloggt am 27. Januar 2012 von Alexis um 18:16 Uhr / 3 Kommentare

EINTAUSEND Leute liken meinen Blog und ich finde schon, dass das nun einen Artikel wert ist. Ich finde das sehr super, weil ich das nie erwartet hatte. Keine Ahnung warum die Leute das hier liken. Ich vermute stark, weil ich einfach so ein super toller Mensch bin, oder sowas. Wie auch immer, alle meine Autoren und besonders ich bedanken uns vielmals für eure Treue. Ohne euch wäre jedes Drama hier halb so wild, weil es ja sonst keiner mitbekäme :P

Mit 1.000 Likes kann man sich schon sehen lassen. Der Blickwerfer hat eine schwierige Entwicklung hinter sich, was man nicht leugnen kann. Als ich 2009 mit dem Bloggen anfing waren meine Ziele bezüglich des Blogs ganz andere als heute. Mein Blog sollte hauptsächlich als eine Art Portfolio dienen. Der Blog sollte auf einem Blick zeigen, was ich so mag. Schnell zeigte sich, dass das was ich mag auch andere mögen und allmählich entwickelte sich daraus dann ein kleines Magazin. Mit den großen Magazinen nicht zu vergleichen, bin ich trotzdem auf das Bisschen stolz, was ich mir hier aufgebaut habe. Ich werde auch nicht müde, das hier zu verteidigen. Da können mich noch hunderte Schminki-Bloggerinnen abmahnen, das hier bleibt.

So, dann auf die nächsten 1.000 Likes. Wenn ihr Kritik über diesen Blog äußern möchtet, dann dürft ihr selbstverständlich wie immer auch mal eure Fresse halten :D

via Blickwerfer @ Facebook

TAG: Ich bewerfe 5 Personen mit einem Stöckchen

Gebloggt am 27. Januar 2012 von Alexis um 13:49 Uhr / 1 Kommentar

Ich wurde von Marc getagt. Das heißt heute so, wenn man mit einem Stöckchen beworfen wurde. Darin wurden mir und 4 anderen 5 Fragen gestellt, die ich hier beantworte.

Die Regeln für dieses Stöckchen:

1. Verlinke die Person, die dich getaggt hat.
2. Beantworte die Fragen, die dir gestellt wurden.
3. Tagge anschließend 5 weitere Leute.
4. Gib den Personen Bescheid, die getaggt wurden.
5. Stelle anschließend 5 Fragen an die, die getaggt wurden.

Nun zu den Fragen, die mir gestellt wurden.

Über welche Anschaffung hast Du Dich zuletzt geärgert, weil Du zu viel Geld ausgegeben hast?
Ein 30 Jahre altes Hercules Mofa. Zusammen mit meinem Bruder ersteigerten wir uns zwei Hercules Prima 5s Mofas, die äußerlich top aussahen. Allerdings hielten die Motoren nicht lange. Wir ärgerten uns, weil wir im Durchschnitt für jedes Mofa 500€ zahlten. Eine vernünftig restaurierte Hercules Prima 5 wäre natürlich um einiges mehr wert gewesen. Unsere Mofas waren jedoch höchstens 200€ wert. Darüber haben wir uns sehr geärgert, ob wohl wir einen Sommer lang riesigen Spaß damit hatten. Da haben wir Erinnerungen produziert, die gar nicht bezahlbar wären.

Worauf schaust Du beim anderen Geschlecht zuerst?
Das kommt darauf an, wo mir das Gegenüber auffällt. Im Internet lese ich meistens den Blog und checke, ob die Artikel was taugen und wenn sie fotografiert, ob sie das auch kann. Begegnet mir das Mädel live, schaue ich zuerst auf die Figur, dann auf das Gesicht. Wenn das dann vielversprechend ist, erforsche ich ihre inneren Werte. Ich denke mal damit habe ich aus Sicht eines Mannes nichts falsches gesagt.

Welchen Spitznamen hattest Du als Kind/Jugendlicher und wieso wurdest Du so genannt?
Das war unterschiedlich. Es kam darauf an, in welcher sozialen Umgebung ich mich befand. Im Kindergarten wurde ich ganz normal mit Vornamen angesprochen. Dann später auf der Schule wurde ich “Boohhh” genannt. Das kam daher, dass ich die Leute immer erschreckt habe. Auf dem Gymnasium wurde ich dann immer “Köpfchen” genannt. Das bezog sich nicht auf Intelligenz, sondern weil ich beim Inhalieren von Pflanzen oft einen Lachflash hatte, sodass ich das Köpfchen der entsprechenden Wasserpfeife flutete. Heute werde ich “Swelefant” (aus meinem ersten Vornamen von @cmwhitek auf Twitter erfunden) oder “Blicki” (Verniedlichung von Blickwerfer) genannt.

Verrate mir ein Geheimnis von Dir.
Im Jurastudium hatte ich in der Prüfung zu Rechtsphilosophie so ziemlich das Meiste von meiner Nachbarin abgeschrieben und hatte damit bestanden. Es war wirklich ein ekelhaftes Fach und ich wundere mich heute noch, warum das überhaupt Bestandteil des Jurastudiums ist. Bringt überhaupt nichts.

Wenn Du Dich an den Kiosk in dem von Dir üblicherweise besuchten Freibad zurückerinnerst, was fällt Dir als Erstes ein?
Calippo Wassereis. Das ist dieses Eis was man so rausdrückt. Meistens hatte ich das mit Cola-Geschmack. Seltener Orange.

 

Meine Fragen an die Leute, die ich mit diesem Stöckchen bewarf:
Ich stelle folgende Fragen an diese 5 Freiwilligen:  cmwhitekmllelila, michilinmaennchen, zauberfrauFrau_mitKatze

1. Wenn du die Zeit zurückdrehen könntest, welche Zeit in deinem Leben würdest du gerne nochmal erleben?
2. Was möchtest du in deinem Leben auf jeden Fall noch machen bzw. unternehmen?
3. Welche Charaktereigenschaft an anderen beeindruckt dich am meisten?
4. Wie wurdest du aufgeklärt bzw. woher und wie erfuhrst du wie das so funktioniert?
5. Spielst du ein Musikinstrument oder hast du mal darüber nachgedacht eines zu erlernen?

Vielen Dank für die Teilnahme und viel Spaß beim Bewerfen der nächsten 5 Leute mit diesem Stöckchen :)

Gestaltet euer eigenes Einhorn mit dem Pony-Creator 2011

Gebloggt am 21. Januar 2012 von Alexis um 19:27 Uhr / 1 Kommentar

Haley Reef ist der Urheber dieses genialen Programms, mit dessen Hilfe man sein eigenes Einhorn gestalten kann. Das Ganze läuft online auf DeviantArt und ist genau hier zu finden: KlickKlack. Ich habe mich mal kurz rangesetzt und mein Einhorn gebastelt. Die Möglichkeiten ein individuelles Einhorn zu gestalten sind sehr vielfältig. Am Ende kann man sogar eine HighRes-Datei ausspucken lassen. Wenn ihr mögt, dann veröffentliche ich auch eure Einhörner. Schickt mir die Teile einfach per Mail an mail@blickwerfer.com. Viel Spaß damit!

 


Der Chrissie ihr Einhorn!  (_kleinMue @ Twitter)

via generalzoi (DeviantArt)

Grooveshark stellt Service in Deutschland ein! FUUUU GEMA!

Gebloggt am 21. Januar 2012 von Alexis um 03:40 Uhr / 2 Kommentare

Grooveshark.com lässt Zugriffe aus Deutschland nicht mehr zu. Es heißt, die Betriebskosten seien zu hoch. Die GEMA hat wohl wieder Ansprüche gestellt und da macht sich in mir großer Ärger breit. Erstens nutze ich Grooveshark und zweitens ist die GEMA mir schon lange ein Dorn im Auge. Nun besuche ich die Seite via Proxy und die GEMA kann mich mal.

Aber es geht auch anders. Für Firefox und Chrome existieren bereits Germany-Unlocker die wunderbar funktionieren. Hier der Unlocker für Chrome: KlickKlack

via Grooveshark

Ein Kapitän muss mit seinem Schiff untergehen! Stimmt das?

Gebloggt am 15. Januar 2012 von Alexis um 23:00 Uhr / 11 Kommentare

Heute schrieben mich viele Leute an und fragten, wie es denn rechtlich im Fall Costa Concordia aussieht. In den Medien wird zuweilen berichtet, dass der Kapitän der Costa Concordia sehr früh das Schiff verlassen hat. Nachdem ihn Rettungskräfte aufforderten an Bord zurückzukehren und seine Pflicht zu tun, soll er das ignoriert haben. Nun werde ich sehr häufig gefragt, ob der Spruch: “Der Kapitän verlässt zuletzt das sinkende Schiff” eine rechtliche Grundlage hat.

Um diese Frage zu beantworten, muss ich nicht großartig im deutschen oder im internationalen Seerecht kramen. Dieser Spruch ist als eine Art “Ehren-Kodex” zu werten. Es gibt dazu kein Gesetz und kein Abkommen. Auf See gilt generell der Spruch “Rette sich wer kann”. Der Kapitän eines Schiffs ist jedoch in erster Linie eine Person, die zur Hilfeleistung verpflichtet ist. Er muss gemäß mehrerer internationaler Abkommen nicht nur Schiffsbrüchige aufnehmen, was ebenfalls ursprünglich “nur” eine Art “Ehren-Kodex” war, sondern muss auch seinen Passagieren in Not helfen. Er kennt das Schiff, er weiß was in Not zu tun ist und er hat gefälligst an Bord zu bleiben, solange es noch eine Möglichkeit gibt, an Bord Menschenleben zu retten. Er muss sich jedoch nicht selbst in eine lebensbedrohliche Situation bringen. Das war zu Beginn der Rettungsmaßnahmen im Fall “Costa Concordia” noch nicht gegenwärtig. Rettungsboote hätte er frei geben können und auch sonstige Schiffressourcen dazu nutzen können, möglichst schnell alle Passagiere zu erreichen.

Und nochmal ausdrücklich, da es in den Kommentaren schon falsch aufgenommen wurde: Es geht hier um ein sinkendes Schiff. Gemäß der Gesetze die Kapitäne betreffen, darf ein Kapitän das Schiff nicht ohne wichtigen Grund verlassen, solange noch Besatzung oder Passagiere an Bord sind. Das ist richtig. Aber bei einem Schiff das sinkt, muss ein Kapitän nicht mit dem Dampfer untergehen. Das steht nirgendwo, ist nirgendwo so gemeint und darf auch nicht gesetzlich vorgeschrieben werden. Es würde gegen die Menschenrechte verstoßen und in Deutschland wäre ein solches Gesetz verfassungswidrig. Ein Kapitän muss dafür sorgen, dass alle heil vom Schiff kommen. Er muss sein Leben nicht für Schiff und Leben der Passagiere opfern und schon gar nicht sein Leben opfern, weil er nicht der Letzte ist, der das Schiff verlässt.

Meine persönliche Meinung darüber, dass der Kapitän der Costa Concordia das Schiff so früh verließ und offenbar nicht wieder an Bord zurückkehren wollte, möchte ich auch kurz erläutern. Ich bin der Meinung, dass der Kapitän in diesem Fall in jeglicher Hinsicht versagt hat. Sowohl technisch, organisatorisch und moralisch. Wäre die Costa Concordia innerhalb von Minuten gekippt und untergegangen hätte ich verstehen können, dass auch ein Kapitän sich retten will. Aber nicht im vorliegenden Fall. Da war noch genug Zeit und Raum, um an einer schnellen Rettung der Passagiere mitwirken zu können. Ich gehe nicht davon aus, dass der Kapitän nochmal ein so großes Kreuzfahrtschiff anvertraut bekommt. Das kann man weder den Passagieren noch den Schiffseigentümern zumuten.

Formschöne Rasierer und Klingen von SHAVE-LAB / Review

Gebloggt am 11. Januar 2012 von Alexis um 18:22 Uhr / Noch kein Kommentar

SHAVE-LAB ist eine noch ziemlich junge Marke, aber schon VOGUE, GQ, Playboy, Glamour, InStyle, Gala u.v.m berichteten darüber. SHAVE-LAB hat, wie der Name schon sagt, etwas mit der Rasur zu tun. Sie bieten formschön designte Nassrasierer an und ein Klingenabo. Ich habe das für euch mal getestet und gebe euch auch in diesem Review ein Fazit.

Zuerst fiel mir die tolle Verpackung des Nassrasierers und der Klingen auf. Ziemlich edel alles. Als ich den Rasierer (Modell: AON White Edition) zum ersten Mal in der Hand hielt, dachte ich : “Wow, liegt sehr gut in der Hand”. Der Rasierer ist sauber verarbeitet und wirkt edel und zeitlos. Vor allem ist er ziemlich robust. Es wackelt nichts und er hat ein gutes Eigengewicht. Ein stilvoller Hingucker für euren Kulturbeutel. Der Klingenverschluss lässt sich leicht mit einem Daumen öffnen, wie man das von einigen anderen Marken schon kennt.

Die Klinge (Modell: P.6+1 for Men) selbst besteht aus 6 einzelnen Klingenstufen und macht das Rasieren zu einem angenehmen Erlebnis. Die Rasierklingen müssen bei dieser Marke nicht hinter Gitter. Sie sind zwar sehr scharf, aber man verletzt sich damit auch nicht. Bei meinem Test habe ich es absichtlich darauf ankommen lassen und ich schnitt mich einfach nicht damit. Finde ich sehr gut. Es gibt nichts schlimmeres, als sich morgens in Eile rasieren zu müssen und dann noch eine halbe Stunde damit verbringen zu müssen, eine nervige Blutung zu stillen. SHAVE-LAB weiß das irgendwie zu vermeiden.

Zur Rasurqualität kann ich nur sagen, dass sie um einiges besser ist, als die von meinem vorherigen Rasierer einer bekannten Marke. Sehr glatt, keine Verletzung der Haut und insgesamt ein perfektes Rasurergebnis.

Preis: Der Preis ist im Hinblick auf das Preis-Leistungsverhältnis sehr gut. Die Rasierklingen sind bis zu 59% günstiger als die anderer Marken. Das finde ich, ist ein wichtiger Punkt. Bei meinen vorherigen Rasierern habe ich fast ein Vermögen für Klingen ausgegeben. Ich habe nie wirklich verstanden, warum Klingen so teuer sein müssen. Mit SHAVE-LAB spart man also auch noch einiges.

FAZIT:
Da ich auch in meinen Glossybox-Reviews davon berichtete, was unbedingt in einen männlichen Kulturbeutel gehört, muss ich hier erwähnen, dass ein SHAVE-LAB Rasier mit seinen Klingen ebenfalls ein Muss für den Kulturbeutelinhalt des Mannes ist. Die Idee mit dem Klingenabo, die Rasurqualität, als auch die formschönen Rasierer haben mich restlos überzeugt. Auch als Geschenkidee ein guter Tipp. Hier könnt ihr euch das Klingenabo und die Rasierer bestellen: KlickKlack

Glossybox Men Review: Eine super Sache für uns Jungs

Gebloggt am 11. Januar 2012 von Alexis um 16:33 Uhr / Noch kein Kommentar

Seit September 2011 gibt es die Glossybox auch für Männer. Mindestens sechs hochwertige Pflegeprodukte für den Kulturbeutel des Mannes sind darin enthalten. Die Box erscheint vierteljährlich im Abo, was man jederzeit kündigen kann. Es gibt da keine Mindestvertragslaufzeit, was ich schonmal ziemlich gut finde. Ich habe mir diese Glossybox (Men) bereits im November KlickKlack angesehen und war ziemlich begeistert, was da so alles drin ist. Nun möchte ich euch die Winterbox vorstellen und mein Fazit dazu abgeben.

Die Winterbox enthält sechs Produkte und ich habe jedes einzelne für euch getestet. Zweifelsohne ist das Highlight der Winterbox das Parfüm “Legend” der Luxusmarke MONTBLANC. Ich hatte mir zu Weihnachten ein Parfüm gewünscht. Hätte ich gewusst, dass Legend so genial riecht, hätte ich mir das eben gewünscht. Zumindest habe ich nun eine Miniversion der Orignalpackung. Schon alleine das recht maskuline schlichte Flakon von Legend gefällt mir. Oarr, das riecht so gut, ich könnte mich reinlegen. Den Duft kann man als eine gute Mischung aus würzig, blumig, holzigen Aromen beschreiben, welcher insgesamt ziemlich maskulin ist. Glaubt mir einfach, dass Legend kaufenswert ist. Das Miniflakon aus der Winterbox ist jedoch gar nicht so leicht zu öffnen. Ich behaupte, selbst amerikanische Wissenschaftler wären nicht schneller als ich im Öffnen gewesen :P

Als nächstes fand ich die SPORT seife von DR. R.A. Eckstein in der Box. Es ist keine Flüssigseife, sondern ein richtiges Stück Seife, wie man sie früher noch im Bad hatte. Sie riecht frisch und nicht aufdringlich. Sie soll ja auch reinigen und nicht parfümieren. Das tut sie auch. Ich habe mir gerade damit die Hände gewaschen und nach dem Abtrocknen verbleibt ein dünner Film auf der Haut. Nicht fettig oder cremend, sondern ein bisschen wie ein hauchdünner wachsfilm. Fühlt sich gut an.

Weiter geht es mit dem Shave Amenity Kit von DERMALOGICA. Ich habe das typisch männlich erstmal ganz falsch verstanden. In der Packung waren drei kleine Tuben, die auf den ersten Blick gleich aussehen. Ich dachte mir, da ist überall das Gleiche drin und ich schmier mir mal aus einer Tube etwas ins Gesicht. Nachher merkte ich, dass die drei Tuben unterschiedliche Pflegestufen enthalten. Die Tube “pre-shave” beinhaltet eine Creme, die vor dem Rasierer aufgetragen werden soll. Sie bereitet das Barthaar auf die Rasur vor und entfernt ölige Stellen. In der Tube “shave” ist der eine Creme, die als Rasierschaum funktioniert. Man entfernt die Creme also direkt schon beim Rasieren. In der “post-shave” ist ein Balsam für nach der Rasur enthalten. Er hilft die Haut zu befeuchten und Pickel und sonstige Rasierunfälle zu vermeiden oder zu linden. Insgesamt ein tolle Sache, wenn man etwas mehr Zeit für die Rasur investieren kann. Ich rasiere mich oft mit einem Nassrasierer trocken, ohne alles, weil die Zeit einfach nichts reicht. Mit diesem Kombi-Produkt würde das Rasieren dann doch wieder interessanter werden.
Wo wir schon beim Thema Rasur sind, komme ich gleich zur After-Shave Rasiercreme HOMME GALLAND von MARIA GALLAND. Diese Rasiercreme beruhigt die Haut nach der Rasur. Es brennt ein bisschen auf der Haut, was mir immer zeigt, dass irgendwas seine Wirkung zeigt. Finde ich gut. Außerdem kühlt die Creme und riecht angenehm. Wichtig für mich war, dass sie sehr schnell einzieht. In 30 Sekunden ist die Creme nicht mehr sichtbar. Kein Glänzen, nur ein frisches Gefühl im Gesicht.

Nun komme ich zum C:EHKO Hair&Body Shampoo, was auf jeden Fall in meinen Kulturbeutel wandern wird. Ich mag es, wenn man das Shampoo auch wunderbar als Duschgel benutzen kann. Das spar Platz, Zeit und ist unkompliziert. Das Produkt riecht vor allem ziemlich gut. Das fiel mir bisher bei allen Glossybox (Men) Produkten auf.

Schließlich lag da noch ein Körperöl in der Box. Dieses Körperöl nennt sich “BALLISTOL”. Es ist zum einmassieren auf die Haut gedacht und entspannt angegriffene Stellen. Ich glaube das ist etwas, was Mann im Kulturbeutel haben sollte, für die Wehwehchen zwischendurch. Es ist ein universales Hausmittelchen, was nicht viel Platz nimmt.

FAZIT:
Auch diesmal gleichte es einer Entdeckungsreise, die neue Glossybox (Men) Winterbox zu testen. Alle Produkte kann ich weiterempfehlen. Ich bekam weder Pickel noch sonstige negativen Hautreaktionen. In der Winterbox liegt nichts, was Mann nicht braucht. Der Kulturbeutel des Mannes wird auch mit dieser Glossybox wieder perfekt aufgewertet. Überhaupt ist das Konzept von Glossybox ein tolles Ding. Man abonniert damit Miniausgaben von topaktuellen und hochwertigen Pflegeprodukten. Die Miniausgaben sind keine von den berühmten “Pröbchen”, sondern enthalten doch einiges mehr. Probiert es einfach mal aus und wenn es euch nicht gefallen sollte, dann könnt ihr das Abo jederzeit fristlos wieder abbestellen. Die Glossybox (Men) könnt ihr euch hier abonnieren: KlickKlack 

Viel Spaß damit!